Port 502 (Modbus TCP) wird häufig im Netzwerk genutzt. Stellen Sie sicher, dass Firewall-Regeln den TCP-Verkehr zwischen dem Eniris Gateway und der IP des Ladegeräts auf Port 502 erlauben. Port 502 darf NICHT öffentlich im Internet freigegeben werden.
Von diesem Treiber unterstützte Ilumen-Geräte kommunizieren ausschließlich über Modbus TCP. RS485/Modbus RTU wird vom hier beschriebenen Ilumen-Treiber nicht unterstützt.
Bitte informieren Sie uns, wenn die Verkabelung in der folgenden Tabelle nicht korrekt ist.
In der Branche gibt es keinen allgemeinen Konsens zur Verwendung von A und B für die RS485-Polarität. Die Bezeichnung kann daher bei manchen Geräten unerwartet sein.
Folgen Sie diesen Schritten, um die Modbus TCP-Kommunikation zwischen einer Ilumen Ladestation und dem Eniris Gateway zu aktivieren. Es wird davon ausgegangen, dass das Ladegerät bereits mit Strom versorgt wird und im lokalen Netzwerk erreichbar ist.
Zugriff auf die Netzwerkkonfiguration der Ladestation:
Verwenden Sie die Ilumen Konfigurations-UI (Weboberfläche) oder das vom Anbieter bereitgestellte Konfigurationstool.
Falls das Ladegerät standardmäßig DHCP verwendet, stellen Sie eine statische IP ein oder reservieren Sie eine IP im DHCP-Server für das Ladegerät.
Netzwerkeinstellungen:
Setzen Sie die IP-Adresse im selben Subnetz wie das Eniris Gateway (z.B. 192.168.1.50).
Stellen Sie Subnetzmaske und Gateway entsprechend Ihrem lokalen Netzwerk ein.
DNS ist für Modbus TCP optional, wird aber für Firmware-Updates oder Anbieter-Tools benötigt.
Modbus TCP Server-Einstellungen:
Aktivieren Sie die Modbus-Kommunikation und wählen Sie als Kommunikationsmodus „Modbus TCP/IP“.
Legen Sie den Server-Port auf 502 fest (der Eniris Modbus-Treiber erwartet Port 502).
Bestätigen Sie die Modbus Unit/Slave ID (auch Geräte-ID genannt). Typischer Bereich: 1–247. Diese ID ist für die Eniris Modbus-Treiberkonfiguration erforderlich.
Tipp
Tipp
Der Ilumen-Treiber in Eniris erwartet Modbus Slave IDs im Bereich 1–247. Verwenden Sie eine eindeutige ID im Netzwerk, um Kollisionen mit anderen Modbus/TCP-Geräten zu vermeiden.
Sicherstellen, dass das Gerät erreichbar ist:
Überprüfen Sie vom Eniris Gateway aus die TCP-Konnektivität, z.B. mit telnet auf Port 502 oder einem gleichwertigen Netzwerktest.
Falls die Verbindung fehlschlägt, prüfen Sie VLANs an Switches/Routern, Firewall-Regeln und physische Verkabelung.
Konfiguration des Eniris Gateways:
Erstellen Sie in der Eniris Geräte-Konfiguration einen Eintrag mit:
Protokoll: „Ilumen EV Charger protocol V1“
Verbindungsmodus: Modbus TCP
IP-Adresse: feste IP des Ladegeräts (oder DNS-Name)
Port: 502
Modbus Slave/Unit ID: die konfigurierte Geräte-ID am Ladegerät
Optional können Sie in den Treiberparametern Seriennummer und Modell angeben, um die Geräteerkennung zu erleichtern.
Kommunikationsparameter angleichen:
Modbus TCP benötigt keine serielle Leitungsparameter (Baudrate, Parität, Stoppbits entfallen).
Stellen Sie sicher, dass der Modbus-Client des Eniris Gateways die Modbus TCP-Framing verwendet.
Erkennung und Verifikation:
Nach dem Hinzufügen des Geräts in Eniris führen Sie einen Gerätescan/Discovery durch.
Der Treiber prüft das Gerät, indem er spezifische Register liest (z.B. Spannungsmessregister). Erfolgreiches Auslesen bestätigt, dass das Ladegerät online ist.
In den Eniris Logs sollte das Ladegerät mit einer nodeId wie SGW-Ilumen-EVC- erscheinen.